Auch die zahlreichen Shampoohersteller greifen auf die Kraft dieser zurück – Pflanzen. Das Pflanzen, eigentlich jede Pflanze für sich, eine spezielle Wirkung auf unsere Haare ausüben ist nicht unbekannt. Es muss nicht immer ein teures Shampoo sein, oft kann die Haarkosmetik direkt aus der Natur gewonnen werden.

Vorteilhaft ist, dass Haare und Kopfhaut nicht oder kaum angegriffen werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Henna. Die Pflanze sorgt für eine natürliche, schonende und dauerhafte Coloration. Kamille fördert die Farbe von blondem Haar, während Walnüsse einen guten Effekt bei braunem Haar erzeugen. Fettiges Haar, trockenes Haar, dünnes oder feines Haar, für jeden Typ hält die Natur etwas bereit. Was genau bringt die Haarkosmetik aus der Natur? Zitrone ist ein gutes Pflegemittel, für Haare und Kopfhaut gleichermaßen. Gerade nach einer Coloration mit Ammoniak hilft Zitrone, dass Haar wieder zu verschließen. Vorsicht bei trockenem Haar, Zitrone fördert das Austrocknen.

Salbei schützt Haare und Kopfhaut, gerade wenn die entzündet ist. Zudem wird ihm nachgesagt, das er Haarausfall mindert. Blonde sollte allerdings in der Anwendung vorsichtig sein, da Salbeiblätter leicht abfärben. Lavendel ist ebenfalls eine Wohltat für die Kopfhaut. Es duftet nicht nur traumhaft sondern beruhigt auch die gereizte Kopfhaut. Ähnlich wirkt Thymian, der durch seine desinfizierende Wirkung optimal gegen Schuppen und gereizte Kopfhaut wirkt, Hautpilz hat praktisch keine Chance mehr. Auch Birkenwasser hilft gegen Schuppen und beruhigt Haare und Kopfhaut.

Ein Hausmittel gegen fettiges Haar ist Brennnesselwasser. Kaum eine Pflanze verfügt über so viel Vitamine und Mineralstoffe. Kamille wird vorwiegend bei blonden Haaren angewandt, um den Farbglanz zu verstärken. Zudem beruhigt es die Kopfhaut.